Projektwoche des 12. Jahrgangs des Beruflichen Gymnasiums:

Vom 20. bis zum 24. Februar 2016 haben 12. Klassen des BG ihre Projektwoche mit großem Engagement durchgeführt und am letzten Tag die Projektergebnisse in der Aula vor diversen Klassen, Lehrkräften und Gästen präsentiert.

Die Klasse BGG 12.1 (mit dem Schwerpunkt Gesundheit-Pflege) hat sich mit dem Thema „Depression – kann jeden treffen“ auseinandergesetzt und hierzu ein Informationskonzept für Jugendliche zwischen 15 und 25 Jahren entwickelt.  Nach anfänglicher Recherche und Auswertung von Statistiken hat die Klasse zunächst eine Umfrage bei den Schülerinnen und Schülern unserer Schule durchgeführt, um anschließend Informationen zu den Schwerpunkten „Krankheitsbild, Umgang mit Erkrankten, Prävention von Depression bei Schülern“ zu erarbeiten, um sie dann für die Schüler unserer Schule aufzuarbeiten und interessant umzusetzen.  Das Thema an sich, war schon eine Herausforderung für die Schülerinnen und Schüler, so dass am Tag vor der Präsentation bis zum Abend gearbeitet wurde. Am Freitag konnten dann einige Ausschnitte aus dem ihrem Informationskonzeptes vorgestellt werden und alle waren stolz darauf, besonders in der stressigen Phase, gut zusammengehalten zu haben.  Leider reichen die zeitlichen Ressourcen dieses Schuljahr nicht aus, anderen Schülern diese ausgearbeiteten Schwerpunkte vorzustellen, aber für  BGG 12.1 war das Projekt eine tolle Erfahrung.

HANDYSÜCHTIG? Benutzen die Schülerinnen und Schüler der LES ihr Smartphone wirklich so oft, dass man von einer Sucht sprechen kann? Mit dieser und anderen Fragen zum Thema „Handykonsum der Schülerinnen und Schülern der LES“ beschäftigte sich die Klasse BGG 12.2 (mit dem Schwerpunkt Gesundheit-Pflege). Nach anfänglicher Recherche und Auswertung von Statistiken führte die Klasse zunächst eine Umfrage bei den Schülerinnen und Schülern unserer Schule durch. Hierbei zeigte sich, dass 80% der befragten Schülerinnen und Schüler eine Tendenz zur Handysucht aufweisen. Ausgehend von diesem Ergebnis entwickelte die Klasse die Zielsetzung, das Problembewusstsein der Schülerinnen und Schüler der LES zu wecken und den verantwortungsvollen Umgang mit dem Handy zu fördern. Im Rahmen der Projektwoche bearbeiteten die Schülerinnen und Schüler das Thema aus verschiedenen Perspektiven. So wurde ein Videotagebuch zum Thema „3 Tage ohne Handy – Ein Selbstversuch“ erstellt und ein Versuch zur Auswirkung des Handys auf die Konzentrationsfähigkeit und das Stresslevel mit Schülerinnen und Schülern der LES durchgeführt. Außerdem entwickelten sie ein Brettspiel zu den körperlichen, sozialen und psychischen Auswirkungen des vermehrten Handykonsums. Ein weiterer wichtiger Bearbeitungsschwerpunkt war die Anfertigung von Aufklärungsmaterialien, wie z.B. Plakate oder eine Handygebrauchsanweisung, welche u.a. Hinweise zum verantwortungsvollen Umgang mit dem Handy enthalten. Die entstandenen Materialien sind Bestandteile eines Präventionskonzeptes, welches in Zukunft möglicherweise noch zum Einsatz kommt.

Die Klasse BGW 12.3 entwickelte ein Marketingkonzept für das Pizza-House in Lebenstedt.  Zuerst wurden Umfragen zur Bekanntheit des Pizza-House und Konkurrenzanalysen durchgeführt. Zu den Ergebnissen gehörten neben der SWOT-Analyse mit zahlreichen guten Strategien auch Vorschläge zur attraktiveren Innen- und Außengestaltung. Ideen zu Social Media rundeten die Ergebnisse ab. So wurden Vorschläge für eine Internetpräsenz und Facebook erstellt. Das Kreativ-Team beschäftigte sich mit dem Thema „Corporate Design“ und analysierte vorhandene Werbemittel. Neue Speisekarten, Flyer, Geschenkkarten, Visitenkarten und Flyer wurden für den Inhaber des Pizza-House entwickelt. Da der Inhaber an der Projektpräsentation in der Aula nicht teilnehmen konnte, wurde für ihn ein individueller Präsentationstermin vereinbart. Wir sind gespannt, welche Ideen im Pizza-House umgesetzt werden. Übrigens: Es schmeckt echt gut im Pizza-House. Das ergaben die Selbsttests beim Pizza-House und einigen Konkurrenten.

Die Klasse BGW 12.4 hatten als Auftraggeber einen Mitschüler – Lennart Ebel aus der Klasse 12.3. Lennart Ebel ist aktives Mitglied des DLRG in Lebenstedt und beschäftigt sich schon seit einiger Zeit mit dem Projekt „Vereinsheimsurfing“. Vereinsheimsurfing  bedeutet, dass Jugendlichen in Jugendgruppen wie z. B. dem DLRG, der Feuerwehr, der THW-Jugend etc. preiswerte Jugendreisen durch das Zur-Verfügung-Stellen von Vereinsheimen ermöglicht werden. Die Klasse 12.4 hat für Lennart Ebel ein Marketings-Konzept erarbeitet. Neben einer ausführlichen Stärken-Schwächen-Analyse wurde ein neues Logo und ein neuer Slogan kreiert, viele Abläufe und Prozesse konkretisiert und Werbematerialien erstellt. Auch ein Internetauftritt in Form einer eigenen Homepage und eines Auftritts bei Facebook wurde vorbereitet.  Wir werden beobachten, wie sich das Projekt weiterentwickelt.

Die Klasse BGW 12.5 hat sich des Fördervereins der eigenen Schule angenommen. Frau Burgdorf kam auf die Klasse mit dem Wunsch zu, den Bekanntheitsgrad des Fördervereins der Ludwig-Erhard-Schule zu steigern, um neue Mitglieder anzuwerben. Eine Ist-Analyse brachte zum Vorschein, dass der Auftritt des Fördervereins in jedem Fall verbesserungsbedürftig sei. Eine Werbeagentur unterstützte bei Logo und Namen. Es wurden Werbematerialien erstellt, ein Imagefilm gedreht und Events erarbeitet, auf denen sich der Förderverein präsentieren kann. Darüber hinaus wurde ein  Auftritt auf der schuleigenen Homepage und bei Facebook initiiert.  Frau Burgdorf zeigte sich begeistert von  den Ergebnissen der Klasse. Auf der Mitgliederversammlung des Fördervereins Ende März wurde dann, sehr zur Freude der Schülerinnen und Schüler, mehrheitlich für den neuen Namen und das neue Logo gestimmt.  Der Förderverein der Schule nennt sich nun „VerLESlich e. V.“.

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