Fachkraft für Lagerlogistik

 

1. Berufsbild

2. Ausbildungsdauer

3. Voraussetzungen

4. Inhalte der Ausbildung

5. Prüfungen

6. Besonderheiten an der Ludwig-Erhard-Schule

 

Berufsbild

Fachkräfte für Lagerlogistik wirken in der Logistik eines Unternehmens sowie bei den vorausgehenden Planungs- und Organisationsaufgaben mit. Dazu gehören insbesondere das Annehmen, das Lagern, das Verpacken sowie das Transportieren von Gütern im eigenen Betrieb.

Es handelt sich um eine duale Berufsausbildung gemäß Berufsbildungsgesetz (BBiG). Die Ausbildung findet in Kooperation zwischen dem jeweiligen Ausbildungsbetrieb und der Berufsschule statt.

 

Ausbildungsdauer

Die reguläre Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre.

 

Voraussetzungen

Seitens der Betriebe wird in der Regel der qualifizierte Hauptschulabschluss für die Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik vorausgesetzt. Über die formale Anforderung hinaus, ist für die Betriebe jedoch die persönliche Eignung der Bewerberinnen und Bewerber von besonderer Bedeutung.

Hierzu gehören u. a.

  • Interesse am Beruf
  • Engagement und Einsatzwille
  • Team- und Kommunikationsfähigkeit
  • Zuverlässigkeit
  • Körperliche Leistungsfähigkeit

sowie die Bereitschaft, sich auch nach dem allgemeinbildenden Schulabschluss noch einmal im Rahmen der Berufsschule, mit den theoretischen Inhalten des Ausbildungsberufs vertraut zu machen.

 

Inhalte der Ausbildung

Die Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik umfasst gemäß Ausbildungsverordnung die folgenden Inhalte:

  1. Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht,
  2. Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes,
  3. Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,
  4. Umweltschutz,
  5. Arbeitsorganisation; Information und Kommunikation,
  6. Logistische Prozess; qualitätssichernde Maßnahmen,
  7. Einsatz von Arbeitsmitteln,
  8. Annahme von Gütern,
  9. Lagerung von Gütern,
  10. Kommissionierung und Verpackung von Gütern,
  11. Versand von Gütern.

 

Prüfungen

  1. Zwischenprüfung:

    Zur Ermittlung des Ausbildungsstandes wird eine Zwischenprüfung in der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres durchgeführt. Der Prüfling muss in 90 Minuten eine Arbeitsaufgabe aus mindestens einem der beiden folgenden Bereiche durchführen:

    1) Entladen und Kontrollieren einer Lieferung
    2) Einlagern von Gütern nach Güterarten

    Darüber hinaus muss der Prüfling eine ebenfalls 90 Minuten umfassende schriftliche Prüfung ablegen, in der er über Inhalte aus den Bereichen

    1) Arbeitsorganisatorische Abläufe,
    2) Funktion und Einsatz von Arbeitsmitteln,
    3) Lagerungsprozesse,

    geprüft wird.

 

  1. Abschlussprüfung:

    Die Abschlussprüfung zum Ende der Berufsausbildung besteht aus vier unabhängigen Prüfungsteilen:

    1) Praktische Arbeitsaufgaben
    2) Prozesse der Lagerlogistik
    3) Rationeller und qualitätssichernder Güterumschlag
    4) Wirtschafts- und Sozialkunde

    Die Prüfungsteile 2) bis 4) werden schriftlich geprüft. Bei Prüfungsteil 1) handelt es sich hingegen um eine praktische Prüfung.

 

Besonderheiten an der Ludwig-Erhard-Schule

Um einen reibungslosen Ausbildungsverlauf im „Lagerbereich“ für alle Beteiligten zu gewährleisten, ist uns eine enge Kooperation zwischen Ausbildungsbetrieb, Auszubildenden/Schüler(innen) und natürlich unserer Schule ganz besonders wichtig. Aus diesem Grund stehen wir Ihnen allen selbstverständlich immer gerne für Gespräche und Fragen zur Verfügung.

Koordinator/in Berufsschule: Herr StD Dirk Richters

Teamleiter Lagerberufe: Herr StR Peter Eckstein

Ludwig-Erhard-Schule, Sekretariat: Tel.: 05341 839-7100

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